Roman "Wo ist der Rosinenstuten ?"

RosinenstutenWie möchte ich alt werden? Wem kann ich dann meine Geschichten erzählen?


Die Pflegekräfte eines Seniorenheimes kommen da auf eine gute Idee und bezeichnen es als das “Projekt Geschichtensammlung”.

Damit zwischen den Helfern und den Bewohnern eine besseres Verhältnis und Verständnis entsteht, wird erzählt und festgehalten. Spannende, emotional geladene Erinnerungen bewirken gegenseitigen Respekt und Akzeptanz. Doch bleiben menschliche Probleme – auf beiden Seiten nicht aus - und stellen sich als tägliche Herausforderungen dar. Ein Blick hinter die Kulissen, der uns sonst verborgen bliebe.

Erhältlich im Buchhandel.

 

 

 

Rezensionen:

„Zur Geschichte: Engagierte Pflegekräfte eines Altersheims merken, dass sie an eine Grenze im Umgang mit einigen der BewohnerInnen kommen und entwickeln gemeinsam das ‚Projekt Geschichtensammlung‘. Jung und alt ist da fast gleichrangig – es kommt darauf an, Vertrauen zu den Heimbewohnern zu entwickeln. Denn nur dann erzählen sie ihre Geschichten.
Erfährt man auch nur ein paar ‚Brennpunkte‘ aus einer Biographie, lernt man besser, auch schwierige Reaktionen zu verstehen, vor allem aber, Respekt vor der Leistung des anderen und seiner persönlichen Entwicklung zu haben...
Diese Geschichten, so ernsthaft sie teilweise sind, sind leicht zu lesen und mit viel Humor geschrieben. Immer aber mit viel Zuneigung für den anderen Menschen. Das macht das Buch so reizvoll.
Auch die farbigen Illustrationen passen herrlich - witzig, einfühlsam und nie taktlos.“

Angelika Zöllner, Autorin, Wuppertal


„Ein interessanter Roman, diese „Geschichten aus dem Seniorenheim“.... Es ist sehr nötig und wünschenswert, das das (das Geschichtenerzählen und -sammeln) geschähe, damit der zu versorgende, zu pflegende Mensch in seiner Ganzheit, seinem Gewordensein, seiner lebensgeschichtlichen Entwicklung mit allen positiven wie schmerzhaften prägungen erkennbar wird. Und damit verstehbar.
Auch das pflegende Personal sehen wir hier als ganzheitliche Person, als Menschen mit Sorgen, Ängsten Freuden und Hoffnungen, Schwächen und Stärken. Das geschilderte offene, freundschaftliche, respektvolle Klima des Buch-Teams miteinander und mit den Bewohnern und deren Angehörigen ist für alle derartigen Einrichtungen wünschenswert...
Gerade deshalb begrüße ich dieses Buch, es sollte in Pflegebereichen durchaus zur Lektüre gehören, neben allen möglichen medizinischen, organisatorischen, psychologischen oder sonstigen Weiterbildungen...“

Heidrun Frohse, Gerontotherapeutin, Berlin


„Das ansprechende Buch aus dem Beggerow-Verlag von der Autorin Regine Radermacher mit illustren Geschichten aus einem Seniorenheim öffnet behutsam mehrere Seelentüren zu den dortigen Bewohnern, die durch ihre eigene Lebensgeschichte, bzw. Auszügen, zusätzlich von der Autorin liebevoll beleuchtet werden.Dem Leser wird ein Berührender Blick hinter die Kulissen gewährt und geschenkt. Mehr und mehr verdichten sich Leben der Bewohner und rücken auf in eine respektvolle Betrachtung des Außenstehenden, der als Besucher eines „Familienkreises“ auch aufgenommen wird und Geborgenheit erfährt. Die täglichen Höchstanforderungen des Pflegeteams – so sensibel und zutiefst nachvollziehbar beschrieben – nötigen uns höchsten Respekt ab.
Die Autorin fasst ein hochaktuelles Thema in einer den Leser so prägenden Liebenswürdigkeit und Sprachgewandtheit an, dass er sich mit in das neu gewonnene Verständnis und dem mannigfaltigen Erzählreichtum einer „mehr als Wissenden“ reichlich beschenkt sieht und selber voller Zuversicht in die eigenen Zukunft des Älterwerdens blicken darf.“

Regina Franziska Fischer, Bielefeld

 


 

Diese Rezensionen stellte uns der Beggerow-Verlag, Berlin zur Verfügung.