Roman "Der geteilte Mann"

geteiltermannEin Buch, das Sehnsucht weckt:

Nach Griechenland, nach Kreta, nach Landeskultur, Tradition und den liebenswerten Menschen dort.

Die Deutsche Christina erfährt dieses besondere Erlebnis, gewinnt Freunde, erlebt die Liebe ihres Lebens. Sie erlebt sich selbst und ihre Fähigkeiten auf völlig neue Art. Das bringt Konflikte mit sich, die verständlich sind, aber durch ihr großes Urvertrauen in diese Landschaft und die Menschen, die ihr zur Heimat geworden sind, lernt sie viel über sich selbst und die Personen ihrer Umgebung. Und schließlich erlangt sie die Fähigkeit, los zu lassen zur rechten Zeit.

Erhältlich im Buchhandel.

 

Rezensionen:

"Die Autorin Regine Radermacher bettet die Liebesgeschichte der deutschen Studentin Christina und des 20 Jahre älteren kretischen Mannes Manolis in eine warmherzige Schilderung der griechischen Insel Kreta ein.

Dem Alltag in der Hauptstadt Heraklion; der engen Verwobenheit der Menschen mit den althergebrachten Sitten und Gebräuche der Insel, den religiösen Gepflogenheiten und den vielfältigen Schönheiten der Landschaft wird breiter Raum gegeben. Die kulturhistorischen Stätten sind erwähnt, spielen jedoch im Verlauf der Handlung keine wesentliche Rolle.

Besonders die sprichwörtliche allgemein geübte Gastfreundschaft und das enge Freundschafts- und Schutzband in einer„Parea“ (Gruppe, Gemeinschaft) durchzieht den Roman wie ein Hohes Lied.

In jahrhundertelanger Abhängigkeit und Unterdrückung entstandene Gesänge und Instrumentalstücke der Volksmusik sowie Rundtänze sind bis heute im familiären und öffentlichen Bereich verankert. Besonders diese, aber auch die keramische und textile Folklorekunst werden – ebenso wie die Werke der Volksdichter – von der Autorin in ihrer Bedeutung für das Leben der Menschen gewürdigt und geschickt in die Handlung eingebaut.

Ein zweiter, durch die Kursivschrift sich gut abgrenzender Handlungsstrang beschreibt die Suche einer modernen jungen Kreterin nach einem Partner fürs Leben, mit dem sie das vorgegebene Rollenverhalten der Frauen durchbrechen kann. Verbunden werden beide Stränge durch die Freundschaft der beiden weiblichen Hauptfiguren Chrysoula und Christina. Chrysoulas Traum erfüllt sich in der Beziehung zu Dimitri: Die jüngereGeneration kann sich mit ihrem Lebensanspruch durchsetzen.

Der Liebe zwischen Christina und Manolis dagegen ist kein Happyend beschieden. Sie lässt ihre Bindungen hinter sich und ist für ein Leben auf der Insel bereit, obwohl sie weiß, dass er „niemals zu ihr würde stehen können oder wollen.“ Diese Liebe erlebt sie als Teil ihrer Selbstverwirklichung: „Ich möchte einmal einen Menschen lieben können, ohne Vorbehalte, ohne Ansprüche.“

Der viel ältere verheiratete Mann kann seine aufrichtige späte Zuneigung nur mit Heimlichkeiten und Lügen auszuleben versuchen. Die Unmöglichkeit, sich aus der in den alten Traditionen verhafteten Familie lösen zu können, lässt ihn krank werden. Er schickt die junge Frau in eine „deutsche“ Zukunft zurück. Letztendlich zerbricht er an dem Konflikt.

Der Roman ist ein Liebeslied auf der Insel Kreta - über die Insel Kreta. Wer sie schon bereist hat, findet viele seiner Erfahrungen wieder. Andere Leser werden sich zu einer Reise angeregt fühlen.
Allerdings: Wie eine „Parea“ funktioniert– falls es sie noch wie vor zwei oder drei Generationen gibt– wird sich einem Kurzreisenden wohl kaum erschließen."

Dr. Helga Pierschel (alias Heli Klein)


Diese Rezension stellte uns der Beggerow-Verlag, Berlin zur Verfügung.

   

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